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Dienstag, 2. Februar 2016

Meine Bucket Liste für Februar 2016

Und schwubs, ist er schon wieder vorbei, der erste Monat des Jahres. Verrückt! In diesen vier Wochen ist so viel passiert! Der Erholungseffekt des Weihnachtsurlaubs ist eigentlich schon wieder dahin. Ich hatte gehofft, dass er länger anhält. Aber manchmal passieren dann doch ein paar unvorhergesehene Dinge, die einen schneller wieder in den Alltag bugsieren, als es einem lieb ist.

Nichtsdestotrotz habe ich einige vorgenommende Dinge im Januar geschafft. Details kommen unten mit Farb-Ampel. Und auch für den Februar habe ich ein paar Pläne. Man bedenke aber, dass der Monat kürzer ist und ich es daher vorsichtig angehe:

  • Ein langes Wochenende genießen, da Mr. Right und ich am Rosenmontag und Faschingsdienstag frei haben.Und nein, wir werden nicht feiern. Wir werden entspennen, den Haushalt mal wieder auf Vordermann bringen und viel schlafen!
  • Alle Jahre wieder den Rosenmontagsumzug in Wangen mit "Schelle, Schelle, Stadtkapelle!" bereichern. :)
  • Vielleicht jetzt wirklich mal endlich die Haare tönen
  • Zum Friseur gehen. Dringend!
  • Das Experiment "Haarwaschseife" weiter verfolgen. Details dazu kommen in einem eigenen Beitrag.
  • Hoffentlich ein paar Aufgaben für diverse ehrenamtliche Engagements abhaken. Momentan kommt da etwas viel gleichzeit zusammen. Wie war das mit dem Wald und den Bäumen gleich nochmal?
  • Eine neue Kollegin willkommen heißen.
  • Meinem Paten-Neffen zum Geburtstag gratulieren.
  • Das aktuelle Theaterstück des heimischen Theatervereins genießen.
  • Mit dem vhs Sportkurs loslegen. Vorfreude und Angstzustände halten sich die Waage! :)
  • Mich mit einer ganz lieben Freundin über einen neuen Erdenbürger freuen!
  • Die Winterdeko nun endgültig wegpacken und Platz für den Frühling machen.

Claudi
Mrs Always Right


Hier noch die Bucket List vom Januar mit Farb-Ampel, was ich geschafft (grün), teilweise geschafft (orange) oder nicht geschafft habe (rot).
  • Beim vhs Sportkurs "Three in One" anmelden, der mir vor ein paar Jahren schon mal so Spaß gemacht hat. Kampf dem Winterspeck! :) Und da Mr Right mittlerweile am gleichen Abend einen fixen Termin hat, passt das jetzt wieder wunderbar in die Zeitplanung!
  • Morgen einen ganz entspannten Feiertag verbringen, die restlichen Sachen vom Weihnachtsurlaub verstauen, lecker kochen und wieder richtig daheim ankommen.
  • Mich von der Osteopathin wieder mal ordentlich einrenken lassen.
  • Wieder in die Stadtkapellenproben gehen, nachdem ich für das Silvesterkonzert ausgesetzt habe. Ich freu mich auf meine Musikerkollegen und schöne Musik!
  • Klamotten kaufen. Ich hasse, hasse, hasse Shopping, aber mein Kleiderschrank braucht dringend eine Auffrischung!
  • Einer ganz lieben Freundin zum Geburtstag gratulieren, vielleicht klappt es sogar trotz großer Distanz persönlich.
  • Schlafen. Ganz viel schlafen und im Rahmen der Möglichkeiten meinem Körper die Ruhe gönnen, die er gerade so lautstark verlangt.
  • Den Kühlschrank samt Gefrierfach abtauen und grundreinigen.
  • Wieder öfter selber Brot/Semmel backen.
  • Meine Haare endlich wieder mal tönen. (Von "nachtönen" kann man mittlerweile wirklich nicht mehr sprechen.)
  • Den neuen Planer für 2016 mit Terminen bestücken.
  • Jetzt aber wirklich mit der 2. Staffel von "Once Upon a Time" anfangen. Und mit der 3. Staffel von "Revenge".
  • Meinem geschundenen Körper wieder mehr Aufmerksamkeit und Pflege widmen.
  • Die Weihnachtsdeko in Winterdeko umwandeln.

Dienstag, 5. Januar 2016

Meine Bucket Liste für Januar 2016

Da ist es also, das neue Jahr. 2016. Ich denke jedes Jahr an den Jahreswechsel von 1999 auf 2000 zurück, auf die großen Ängste vor dem Zusammenbruch der Welt-Technik oder gar dem Weltuntergang. Das Millenium, wie das Ereignis damals spektakulär und werbungstauglich bezeichnet wurde, ist mir immer noch so präsent und scheint doch eben erst gewesen zu sein. Und so blicke ich jedes Jahr fasziniert, erstaunt und auch ein kleines bisschen entsetzt auf die fortschreitenden Zahlen hinter der 20. Jetzt sind wir tatsächlich schon bei 2016! Wahnsinn!

Das mit den guten Vorsätzen an Silvester habe ich aufgegeben. Also nicht die guten Vorsätze an sich, sondern eben speziell zum Jahreswechsel. Da nimmt man sich meistens eh viel zu viel und viel zu große Dinge vor - und schon bald scheitert man am ersten Vorsatz, was dann alle weiteren nach und nach auch zum Erlöschen bringt. Ich finde es viel wichtiger und richtiger, dass man sich immer wieder und unabhängig von großen Ereignissen vornimmt, etwas besser oder anders zu machen. Wie sagt man in der Motivationsbrache so schön: "Der beste Moment, um anzufangen, ist jetzt!" ;)

Auch für den Januar im neuen Jahr möchte ich mir wieder ein paar Dinge vornehmen und in Angriff nehmen:

  • Beim vhs Sportkurs "Three in One" anmelden, der mir vor ein paar Jahren schon mal so Spaß gemacht hat. Kampf dem Winterspeck! :) Und da Mr Right mittlerweile am gleichen Abend einen fixen Termin hat, passt das jetzt wieder wunderbar in die Zeitplanung!
  • Morgen einen ganz entspannten Feiertag verbringen, die restlichen Sachen vom Weihnachtsurlaub verstauen, lecker kochen und wieder richtig daheim ankommen.
  • Mich von der Osteopathin wieder mal ordentlich einrenken lassen.
  • Wieder in die Stadtkapellenproben gehen, nachdem ich für das Silvesterkonzert ausgesetzt habe. Ich freu mich auf meine Musikerkollegen und schöne Musik!
  • Klamotten kaufen. Ich hasse, hasse, hasse Shopping, aber mein Kleiderschrank braucht dringend eine Auffrischung!
  • Einer ganz lieben Freundin zum Geburtstag gratulieren, vielleicht klappt es sogar trotz großer Distanz persönlich.
  • Schlafen. Ganz viel schlafen und im Rahmen der Möglichkeiten meinem Körper die Ruhe gönnen, die er gerade so lautstark verlangt.
  • Den Kühlschrank samt Gefrierfach abtauen und grundreinigen.
  • Wieder öfter selber Brot/Semmel backen.
  • Meine Haare endlich wieder mal tönen. (Von "nachtönen" kann man mittlerweile wirklich nicht mehr sprechen.)
  • Den neuen Planer für 2016 mit Terminen bestücken.
  • Jetzt aber wirklich mit der 2. Staffel von "Once Upon a Time" anfangen. Und mit der 3. Staffel von "Revenge".
  • Meinem geschundenen Körper wieder mehr Aufmerksamkeit und Pflege widmen.
  • Die Weihnachtsdeko in Winterdeko umwandeln.


Hier noch die Bucket List vom Dezember mit Farb-Ampel, was ich geschafft (grün), teilweise geschafft (orange) oder nicht geschafft habe (rot). Leider ist uns über die Weihnachtszeit eine fiebrige Erkältung in die Quere gekommen, die den einen oder anderen Plan sabotiert hat. Trotzdem bin ich ganz stolz, was doch alles geklappt hat!


  • Plätzchen backen. Ohne Stress und keine aufwendigen Sorten. Einfach für's gute Weihnachtszeitgefühl.
  • Einen schönen, entspannten Geburtstag verbringen.
  • Eine ganz, ganz, ganz, ganz liebe Kollegin und Freundin in den Mutterschutz verabschieden - mit einem lachenden und einem weinenden Auge.
  • Familie besuchen.
  • Geschenke einpacken. Gekauft sind die meisten nämlich schon.
  • Lieben Freunden zur Hochzeit gratulieren.
  • Das Winter-Tollwood besuchen.
  • Weihnachtskarten gestalten und verteilen/verschicken.
  • Mit Mr. Right ein leckeres Menü kochen.
  • Das alte, sehr anstrengende Jahr verabschieden und zum Jahresende deutlich das Tempo rausnehmen.
  • Zeit für meinen Nichten und Neffen nehmen.
  • Zukunftspläne für 2016 schmieden.
  • Einen Mutter-Tochter Tag verbringen.
  • Weihnachtslieder mit der "Familien-Band" spielen.
  • Mr. Right mit ein paar "Türchen" seines Adventskalenders überraschen.
  • Ein Wochenende in meiner "alten" Studentenheimat Karlsruhe verbringen.
  • Schauen, was die "U-Schtrab" dort so macht. :)
  • Lesen!
  • (Weihnachts)Filme gucken! Eine ordentliche Dosis "Tatsächlich Liebe" ist dringend notwendig!
  • Mit der zweiten Staffel "Once Upon a Time" anfangen. Diese Serie macht süchtig!
  • Tagebuch schreiben
  • Öfter spazierengehen.
  • Carolas (Frische Brise) fantastischen Lebkuchen vom Blech backen. Mindestens einmal!

Mittwoch, 10. Juni 2015

Hallo Sommer! Deko-Update

Dieses Jahr war ich - wie eigentlich jedes Jahr *räusper* - mit der Oster-Deko einigermaßen knapp dran. Allerdings haben mir meine Etagere mit Moos-Hasen-Wachteleier-Deko und meine Osterhasen-Girlande so gut gefallen haben, dass sie jetzt noch bis Ende April bleiben durften. Für die Sommer-Deko war es direkt anschließend zwar eigentlich noch ein bisschen früh, aber ich war zugegeben einfach zu faul, mir noch eine Übergangslösung zu überlegen. Außerdem war das Wetter zu der Zeit schon ganz schön sommerlich... :)

Mittlerweile ist die Sommer-Deko zwar schon eine Weile "in Betrieb", aber ich bin einfach nicht früher dazu gekommen, Sie euch zu zeigen. Deshalb kommt das jetzt halt etwas später, aber mindestens genau so sommerlich:

Die Etagere bekommt für die Sommermonate eine maritime Deko. Dafür habe ich die vier Ebenen mit einer Schicht Vogelsand bedeckt. Beim Depot gibt es ganz viel tolles maritimes Dekozeug, bei dem ich mich ziemlich bremsen musste! :) U.a. gibt es verschiedene Muschel-Tüten. Wir haben uns für eine etwas größere Tüte mit Schnecken-Muscheln entschieden, weil da auch ein Deko-Seestern und verschiedenes "Treibgut" mit drin ist. Zuhause hatte ich noch ein paar andere Muscheln von einem älteren Deko-Projekt übrig, die ich gemeinsam mit den restlichen Sachen auf der Etagere verteilt habe. Aus einem ausgemusterten gläsernen Gewürz-Fläschchen und einem Stück beigefarbenen Bastelpapier wurde eine Flaschenpost - äh, Fläschchenpost - und fertig ist die maritime Deko-Etagere! :)



Den Rest an Schneckenmuscheln und Treibgut habe ich in den kleinen Metallkörbchen und mit etwas Vogelsand in einem alten Weckglas arrangiert. So ganz glücklich bin ich damit noch nicht. Da fehlt mir noch irgendein anderes maritimes Objekt. Vielleicht ein kleiner Leuchtturm? Oder beim Depot gab es auch noch so eine Krabbe in Gips-Optik. Irgendwas muss jedenfalls noch dazu. Vielleicht stoßen wir ja auch bei unserem Ostsee-Urlaub noch auf DAS fehlende Stück.

Zuerst standen die Körbchen und das Glas auf der Ablage vor der Haustür. Allerdings hat mich der Gedanke nicht losgelassen, dass über die Sommerzeit womöglich die eine oder andere Spinne in dieses schöne Schnecken-Muschel-Treibgut Glas einzieht, quasi als luxuiroöse Sommer-Residenz am Strand. :) Daher wanderte das komplette Arrangement zeitnah doch wieder INS Haus...vorsichtshalber. Ich hab wenig Lust darauf, dass mir da beim Entdekorieren im Herbst eine fette Hauswinkel- oder Kreuzspinne entgegenkrabbelt! :)

In den Apfelbäumen hängen mittlerweile auch unsere neuen Solar-Lampions vom Möbelschweden. Besonders gut gefallen mir die neuen Farben!  Meine alten Solar-Lampions waren mittlerweile einfach ganz schön versifft und haben letztes Jahr dann auch noch den Geist aufgegeben. Da wurde es Zeit für ein paar neue Exemplare. Der neue Sonnenschirm in passenden Farben wird noch ein bisschen auf seinen Einsatz warten müssen. Momentan genießen wir jeden Sonnenstrahl auf der Haut und sehnen uns noch nicht so sehr nach Schatten. Aber diese Zeit wird sicherlich auch noch kommen.



Und bei euch? Wie steht's mit eurer Sommer-Deko?

Claudi
Mrs Always Right

PS: Ganz tolle sommerliche Deko gibt es übrigens auch bei Christel auf ihrem Blog Pomponetti. Wir hatten wohl zeitgleich das Bedürfnis nach maritimem Sommer-Feeling! :)

Donnerstag, 2. April 2015

Eierdeko und Hasenfärben - äh, andersrum!

Vor lauter anderen Dingen ist die Vorbereitung auf Ostern dieses Jahr leider ziemlich zu kurz gekommen. Immerhin ein bisschen Last-Minute-Deko und Last-Minute-Eierfärberei habe ich hinbekommen - allerdings ist die Bebilderung ein wenig spärlich ausgefallen...

Vor Weihnachten habe ich ein superduper Deko-Schnäppchen gemacht, nämlich eine große Metall-Etagere (Höhe um die 70 cm) samt kompletter Weihnachtsdeko. War ein Set aus dem Depot-Katalog und deutlich günstiger als die ganzen Produkte einzeln. Leider gab es beim Transport ein paar kleinere Schäden wie einzelne zerdepperte Weihnachtsbaumkugeln, aber da es ein Abverkauf war, konnte mir leider kein Ersatz geliefert werden. Allerdings habe ich einen schicken Gutschein als Ersatz bekommen, der nun prompt für die Oster-Deko verwendet wurde. Damit kann man leben, oder? :) Und natürlich wurde auch für Ostern nun die Etagere wieder entsprechend in Szene gesetzt - nur diesmal eben nicht mit "beschneiten" Kieferzapfen, Kugeln und kleinen Windlichtern, sondern tiptop österlich.

Eierdeko und Hasenfärben - äh, andersrum! | Oster-Etagere

Mr Right und ich waren am Wochenende extra noch vor dem großen Regen im Wald spazieren und haben Moos gesammelt. Das habe ich - vorsichtshalber mit Alufolien-Unterlage - auf die vier Etagen der Etagere (muahaha) verteilt, darauf zwei cremefarbene Keramik-Hasen und zwei kleine beige Drahtkörbchen, bei denen ich mich seeeeeehr beherrschen musste, um nicht gleich ein Dutzend mitzunehmen, so toll find ich die. In die Körbchen und auf dem Moos habe ich dann noch Wachtel-Eier verteilt - und fertig ist die dezente, aber wie ich finde wunderbare Osterdeko!

Eierdeko und Hasenfärben - äh, andersrum! | Oster-Etagere

Ich hatte eigentlich schon befürchtet, dass ich mir mein zweites Deko-Vorhaben für dieses Jahr aus zeitlichen Gründen abschminken kann, aber ich habe es doch noch geschafft: Zwei Osterhasen-Girlanden für die Fenster. Aus dem Internet habe ich mir eine schöne Osterhasen-Silhouette ausgedruckt und eine Schablone gebastelt. Dann aus verschiedenen gemusterten Bastel und Scrapbooking-Papieren insgesamt 10 Hasen ausgeschnitten und jeweils 5 auf einen Faden aufgezogen. Dank der durchsichten und wieder ablösbaren Tesa-Haken zieren die Häschen nun unsere zwei Fenster zur Straße hin. Ich war selbst ganz überrascht, wie gut man sie von draußen sehen kann! Ich muss aber gestehen, dass ich sie mit der jeweils schöneren Seite nach innen gehängt habe - denn egoistisch wie ich bin, will ich im Haus drin die Schokoladenseite der Häschen sehen können! :)
(Es war bei dem düsteren Tageslicht und dann auch noch gegen das Fenster leider ziemlich schwierig, schöne Fotos zu machen. Die Farben des Papiers sind in echt deutlich lebendiger und frühlingshafter!)

Eierdeko und Hasenfärben - äh, andersrum! | Hasen-Girlande

Mein Salzteig-Anhänger-Projekt verschiebe ich auf nächstes Jahr. Die Zeit war mir einfach zu knapp zum Basteln, Trocknenlassen, Backen, Beidseitig-Bemalen und Klarlackieren. Wenn ich so ein aufwendigeres Projekt anpacke, dann will ich's richtig machen und nicht nur irgendwelche Notlösungs-Kompromisse eingehen. Vielleicht mach ich demnächst auch einfach ein paar Herzchen-Anhänger - die sind ja unabhängig von Jahreszeiten und Feiertagen.

Bei den Ostereiern wollte ich dieses Jahr unbedingt mal natürlich Farben ausprobieren. Also nicht nur die ÖKO-Farben, die man kaufen kann, sondern so richtig natürlich, nämlich mit Gemüse, Gewürzen etc. Meine Oma färbt Eier schon seit ich denken kann in einem Sud aus roten Zwiebelschalen. Und sie hat vor dem Färben immer Blätter oder Farne auf die Eier gelegt, sie mit einem alten Strumpf fixiert und dadurch wunderschöne Muster auf die Eier gezaubert. Das waren für mich als Kind die allerallerallerschönsten Ostereier der Welt - und sind es auch heute noch!
Die Deluxe-Variante mit den Mustern probier ich dann nächstes Jahr - dieses Jahr wollte ich einfach mal verschiedene natürlich Färbemittel ausprobieren. Ich habe mich aus Zeitmangel dann für zwei Varianten entschieden:

1. Rotkohl

Rotkohl grob kleinschneiden und mit Wasser und einem Schuss Essig ca. 30-45 min köcheln lassen. Durch ein Sieb abgießen und die Eier 10-15 min im Sud hart kochen. So, und wenn es euch ergeht wie mir, dann seid ihr an diesem Punkt erst mal mega-enttäuscht. Denn meine Eier - Mr Right hat extra die weißen vom Markt mitgebracht! - waren danach nur ganz leicht angegraut. Von einer leuchtenden Farbe keine Spur. Ich war echt total demoralisiert! Glücklicherweise habe ich die Eier samt Sud dann einfach noch in ein anderes (farbunempfindliches) Gefäß gefüllt und so abkühlen lassen. Und große Erleichterung: Nach ca. 1-2h hatten die Eier eine großartige blaue Farbe angenommen!

2. Kurkuma (Pulver) und gelbe Zwiebelschalen

Wahrscheinlich wäre es auch ohne die Zwiebelschalen gegangen, aber nach der anfänglichen Rotkohl-Panne wollte ich sichergehen. :) Wieder alles mit Wasser und einem Schuss Essig köcheln lassen, abgießen und dann die Eier im Sud hartkochen. Hier geht die Färbung sehr viel schneller, aber ich hab die Eier dann trotzdem im Sud abkühlen lassen. Eine tolle Farbe!

Eierdeko und Hasenfärben - äh, andersrum! | Natürlich gefärbte Eier

Eine weitere Variante, die ich aber nicht mehr ausprobiert habe, ist ein Sud aus Spinat für grüne Eier. Wird nächstes Jahr getestet!

Leider haben viele der Eier einen Riss bekommen. Nächstes Jahr also definitiv mit Pieks!

Man sollte die Eier direkt vor dem Färben mit Essig abreiben. Zum einen entfernt das Schmutz und diesen Datumsstempel, zum anderen nehmen sie so die Farbe besser an.

Eine Warnung aus eigener Erfahrung: Im Internet liest man öfter mal, dass man lieber einen Emaille-Topf als einen Metall-Topf nehmen soll, weil sich das irgendwie auf die Farben auswirkt. Das mag ja sein, nur leider hat die Kurkuma-Mischung unseren schönen historischen weißen und beblümten Emaille-Topf nun mächtig eingefärbt. Mit dem guten alten Trick Backpulver plus kochendes Wasser wurde es zwar besser, aber ich befürchte, dass der Gelb-Orange-Stich nicht mehr komplett weggehen wird. Ok, der Schaden ist überschaubar, weil wir den Topf für den regulären Kochbetrieb eh nie verwenden. Aber er ist tatsächlich schon ziemlich alt und war halt einfach schick weiß. Schade! Also am Besten nur dunkel emaillierte Töpfe verwenden! Soweit hab ich leider nicht gedacht...

Vielleicht schaffe ich es vor Ostern noch, ein paar einfache Häschen aus Hefeteig zu machen. Das ist supereinfach umzusetzen und sieht total schnuckelig aus - sogar mit Puschel! :) Wäre mal eine nette, simple Backidee. Falls es hinhaut, gibt es demnächst noch Fotos!

Eierdeko und Hasenfärben - äh, andersrum! | Oster-Etagere mit Häschen-Schule

Liebe österliche Grüße schickt euch

Claudi
Mrs Always Right

Dienstag, 13. Januar 2015

Unser neuer alter Schrank

Auch wenn ich mich über meine fotodokumentarische Inkonsequenz ziemlich ärgere, muss ich euch einfach von unserem tollen neuen alten Schrank berichten.

Unser neuer alter Schrank

Als Mr. Right und ich recht frisch zusammen waren, räumten wir die ehemalige Werkstatt seines Vaters aus, die sich in einem noch ehemaligeren kleinen Waschhaus befand. Die Hintergründe wären zu kompliziert zu erklären - nehmt es einfach als Information so hin wie es ist. :) Dabei stießen wir nicht nur auf allerhand Kuriositäten, sondern auch auf einen alten Schrank. Grün lackiert und innen ziemlich versifft, da er jahrelang als Lagerort für diverse Lacke, Lösungsmittel und andere undefinierbare Flaschen und Dosen diente. Der Plan: Raus damit und ab zur Umladestation (=Müllkippe). Beim Heraustragen des grünen Monstrums kamen Mr. Right und unser lieber Helfer dann gewaltig ins Schnaufen und Schwitzen - denn der Schrank war aus Massivholz. Eigentlich schmeißt man sowas nicht einfach weg. Wir zogen eine gute Freundin zu Rate, die gelernte Schreinerin ist. Ihr Angebot, den Schrank bei ihr auf dem Hof im ungenutzten Stall unterzustellen und ihn dann bei Gelegenheit mit ihrer Hilfe und ihren Anweisungen herzurichten, nahmen wir gerne an.

So, und dort verbrachte der Schrank nun einige Zeit, bevor wir uns im Herbst dann mal an das Projekt wagten. Ich hatte schon einmal direkt nach dem Abi einen alten Schrank abgelaugt und abgeschliffen, der momentan (noch) in meinem alten Jugendzimmer als Bücherschrank steht. Doch dieser Fall sah etwas anders aus, denn die Feuchtigkeit, die der Schrank in dem alten Waschhaus von unten und von hinten abbekommen hatte, war nicht spurlos an ihm vorbei gegangen. Die Rückwand und der Boden samt Füßen waren hinüber. Die liebe Freundin versprach uns aber, beides zu ersetzen. Ebenso die versifften Einlegeböden.

Leider habe ich kein "Vorher"-Foto. Der Vorher-Nachher-Effekt wäre phänomenal! :)

Der erste Schritt bestand darin, die geschätzten fünf Schichten verschiedener Lacke abzubekommen. Dazu bearbeiteten wir alle Teile ausgiebig mit einer Laugenlösung und schrubbten den sich auflösenden Lack anschließend ab. Dabei stellte sich heraus, dass die schönen Verzierungen der Kassettentüren nicht wie befürchtet aus aufgeklebtem Gips bestehen, sondern tatsächlich Holzschnitzerein sind. Der Holzwurm hatte sich daran zwar schon sichtbar zu schaffen gemacht, aber das verleiht so einem alten Schrank schließlich erst sein besonderes Flair.

Unser neuer alter Schrank

Beim Ablaugen muss man höllisch aufpassen, dass man das Zeug nicht auf die Haut bekommt, denn diese beginnt sich dann so richtig schön abzuschälen. Also unbedingt Gummihandschuhe, lange Klamotten und am Besten sogar Arbeitsbrillen tragen. 

Nachdem das Holz wieder richtig durchgetrocknet war, ging es ans Abschleifen und Reparieren. Der Boden wurde weggesägt, sodass sämtliches beschädigtes Holz entfernt war. Ebenso die untere Zierleiste und eine kleine Ecke einer Seitenwand. In mühe- und liebvoller Kleinarbeit wurden diese Teile von unserer lieben Freundin ersetzt und sie machte uns zudem eine tolle Rückwand und Einlegeböden. Wir schliffen den Schrank und die Türen ab und beizten die neuen Holzteile, damit das frische Holz sich nicht leuchtend hell von dem alten Holz abhebt. Natürlich sieht man trotzdem noch einen Unterschied, aber das ist verkraftbar. Zum Schluss bearbeiteten wir den Schrank noch mit einer Bienenwachslasur, die dem Holz nicht nur eine wunderbare Farbe und einen schönen Glanz verleiht, sondern ihn auch noch sehr lecker duften lässt! :) Alles, was hier jetzt nach "bisschen" Handwerken klingt, wurde von unserer lieben Freundin sehr gewissenhaft, höchst professionell und an einigen Samstagen umgesetzt. Ohne ihr Fachwissen und ihre Werkzeuge wären wir komplett aufgeschmissen gewesen.

Während unseres Urlaubs im Oktober hatten Mr. Right und ich schon einmal die grauslige alte Schrankwand aus dem Esszimmer entfernt, um Platz für den Schrank zu machen, sobald er fertig werden würde. Auch das schreibt sich hier jetzt wesentlich einfacher als es tatsächlich war, da die zahlreichen Zwischenböden der Schrankwand alle aus durchgehenden 4-Meter-Brettern bestand. Diese alle unbeschadet durch die Tür, um die Ecke und durch den schmalen Flur zu bekommen, war gar nicht soooooooo unproblematisch. Aber wir haben es geschafft. Zuvor musste das ganze Geschirr und diverse andere Zeug aus dem Schrank verpackt und ein- bzw. zwischengelagert werden. Schlauerweise haben wir schon zu diesem Zeitpunkt überlegt, was nachher wieder in den neuen Schrank eingeräumt werden sollte. So konnten wir die Kisten sehr strukturiert einpacken, beschriften und lagern.

Unser neuer alter Schrank | Die alte Schrankwand

Unser neuer alter Schrank | Geschirr einpacken

Ich hatte dann die fixe Idee und das glitzernde Traumbild, dass der Schrank an Silvester bei uns im Esszimmer steht, wenn wir unsere Gäste empfangen. Dank des nicht-wieder-gutzumachenden Einsatzes der lieben Freundin hat das tatsächlich funktioniert! Am Abend des 30. Dezembers transportierten wir den Schrank im übelsten Schneegestöber mit einem alten Milchkannen-Schlitten zu uns! Zum Glück sind es nur ein paar hundert Meter und es geht den Berg hinunter! Es hat so gut geklappt, wie das wahrscheinlich keiner von uns erwartet hätte - und da stand er nun in voller Pracht in unserem Esszimmer! Unser neuer alter Schrank! :)

Mr. Right und ich haben gleich noch angefangen, ihn teilweise einzuräumen und waren ganz happy und beseelt, wie toll sich das Prachtstück in unserem Esszimmer macht! Die Silvester-Gäste waren auch ziemlich angetan und ich glaube auch ein bisschen beeindruckt, dass wir den selber (naja, mit viel fachlichem Beistand) restauriert haben.

Mittlerweile ist er soweit komplett eingeräumt. Er beinhaltet nun unsere Schnaps-, Whiskey- und Likörvorräte, Spezialgläser (Wein, Sekt, Schnaps, Whiskey, Glühwein...), Cocktail-Mix-Zubehör, die von mir öfter gebrauchten kleinen Weck-Gläser sowie Servietten und Tischdecken, Vasen, Schoko-Fondue und Mini-Wok. Solche Sachen eben.

Was noch fehlt, sind neue Beschläge für das Schloss. Aber da haben wir schon einen Tipp für ein Spezialgeschäft bekommen. Und über die Deko obendrauf muss ich mir noch Gedanken machen. Die jetziger Konstellation war eine schnelle Improvisation, wobei nicht mal sooo schlecht gelungen, finde ich. Meine Mama hat auf einem ihrer antiken Schränke ein schönes Arrangement mit einem alten Koffer. So einen haben wir auch noch irgendwo. In einer etwas ruhigeren Minute muss ich mir den mal genauer anschauen. Der könnte sich eventuell auf unserem schicken Schrank echt gut machen.

Unser neuer alter Schrank


Liebe Grüße von einer zugegeben ein bisschen stolzen

Claudi
Mrs Always Right

Freitag, 5. Dezember 2014

Flyer für die Allgäuer Dorfmusikanten | Lucky Friday

Auch heute möchte ich wieder auf die letzten Tage zurückblicken und einen Moment, ein Erlebnis, eine Sache festhalten, über die ich mich in dieser Woche besonders gefreut habe. Denn heute ist mein Lucky Friday.


Diese Woche wurde der Flyer geliefert, den ich gemeinsam mit meiner lieben Kollegin und Freundin gestaltet habe. Es geht dabei um das Bezirksmusikfest im Bezirk 6 des Allgäu-Schwäbischen Musikbundes, das 2015 von ihrem Heimat-Musikverein ausgetragen wird. Und sie hat mich gebeten, ob ich mit ihr die grafischen Geschichten machen könnte. Jetzt muss ich ja dazu sagen, dass ich dieses Grafikzeugs nie so richtig gelernt habe. Ich hab halt schon früher immer gern mit Bildbearbeitungsprogrammen herumexperimentiert, Bilder bearbeitet und so. Aber dass ich da jetzt voll der Checker wäre, kann man wahrlich nicht behaupten. Wahrscheinlich lässt es sich in einem Satz zusammenfassen: Ich habe viele Ideen und in meinem Kopf auch oft die perfekte Vorstellung - nur an der technischen Umsetzung hapert es dann manchmal ein bisschen. Vor allem, wenn es am Ende an die wirklich technischen Details mit Farbraum, Komprimierung, Datenformat, genaue Ausspielungsoptionen etc. geht, bin ich dann immer verdammt unsicher.
Aber: Es ist alles genau so geworden, wie wir es wollten und uns vorgestellt haben! Ein schicker A7-Flyer mit 6 Seiten Wickelfalz. Rustikaler Charme, ein Corporate Design mit Holzwand und Schiefertafel, das sich auch in der weiteren Gestaltung des Festes wiederfinden wird. Und dieser rustikale Look trifft ja auch voll den aktuellen Zeitgeist, ne? :)

Flyer für die Allgäuer Dorfmusikanten | Lucky Friday

Flyer für die Allgäuer Dorfmusikanten | Lucky Friday

Wir sind jedenfalls ganz happy, dass der Flyer auch im Druck so gut rausgekommen ist wie erhofft!
Und ich drücke der Musikkapelle Böhen schon jetzt alle vorhandenen Daumen für ein geniales und gelingendes Bezirksmusikfest 2015!

Claudi
Mrs Always Right

Dienstag, 18. November 2014

Meine Nähmaschine ist da!

Meine Nähmaschine ist da! | W6 N1615
Vorneweg: Das ist kein gesponserter Beitrag. Ich schreibe freiwillig über ein Produkt, das ich mir selber gekauft habe.

Meine neue Nähmaschine ist da! Wobei "neu" relativ ist, denn es ist meine erste eigene Nähmaschine überhaupt. Ich kann auch nicht so wirklich gut nähen - leider hab ich es nie so richtig gelernt. Bis auf ein paar 0-8-15 Sofakissenbezüge mit easy peasy Hotelverschluss letztes Jahr hab ich noch nichts genäht, das erwähnenswert wäre. Aber das will ich jetzt ändern.

Im Gymnasium gibt es leider keinen Hauswirtschaftsunterricht. Was soll denn der Quatsch? So nach dem Motto "Die Bildungselite muss nicht wissen, wie man kocht, putzt, wäscht und näht" oder wie?! Wenn man mal davon ausgeht, dass die meisten Abiturienten zum Studieren gehen, dann sollten doch gerade die solche Dinge lernen - damit sie sich eben nicht nur von Tiefkühlkost ernähren. Damit sie keinen Zoff mit den Mitbewohnern bekommen, weil sie den WG-Putz nicht anständig machen. Damit sie nicht die roten Socken mit den weißen Hemden oder den Wollpullover bei 60°C waschen...

Wenn ich daran denke, was wir im Kunstunterricht teilweise für bescheuerte Projekte hatten. Oder was wir in Chemie alles an theoretischem Blödsinn büffeln mussten. Als ob man das im Leben jemals wieder brauchen würde?! Diese Zeit hätte man so viel besser in Handarbeits- und Hauswirtschaftsunterricht investieren können!

Ich hatte das Glück, dass ich zuhause viele Dinge in Sachen Haushalt gelernt habe. Nicht weil ich gemusst hätte. Mir ist sowas auch einfach wichtig, weil ich gern ein schönes und gemütliches Zuhause habe und mindestens genau so gerne gut esse! :) Und bei den Dingen, die ich nicht weiß oder bei denen ich unsicher bin, kann ich auch immer meine Mama fragen. Heutzutage gibt es ja auch unzählige Ratgeberseiten im Internet und man findet auf so ziemlich jede (auch doofe) Frage eine (manchmal auch doofe) Antwort. Trotzdem finde ich, dass es so ein gewisses Grundwissen geben sollte, das einem schon in der Jugend vermittelt wird - und zwar Mädchen UND Jungs! Denn was bringt es einem jungen männlichen Studenten, wenn er zwar im Werkunterricht gelernt hat, wie er zwei Platinen aneinander lötet, aber keine Ahnung hat, wie man eine Spülmaschine richtig einräumt und bedient?! Haushaltsführung ist heute kein reines Frauending mehr.
Aus meiner Sicht sollten ganz unabhängig von der Schulart Hauswirtschaft und Handarbeit zur grundsätzlichen Schulbildung gehören - wie Lesen und Schreiben und Rechnen. Ich muss im Alltag sicher nie die Strukturformel von Wasserstoffmonoxidpolyesterdicarbonat aufmalen oder n-Funktionen berechnen...aber vielleicht mal Socken stopfen oder Brot backen oder eine Seidenbluse waschen oder eine Hosen kürzen. (Vor allem, wenn man wie ich für die reguläre Hosenbeinlänge mindestens 5 cm zu klein ist.)

Was ich in Sachen Stricken, Nähen und Häkeln gelernt hab, war weitestgehend in der Grundschule. Was davon in meinen Hirnzellen noch vorhanden ist, dürfte eher peinlich sein. Über die rechten Maschen beim Stricken komm ich wahrscheinlich nicht mehr raus! Wenn überhaupt...

Aaaaaber ich habe mir vorgenommen, daran etwas zu ändern und mich jetzt vor allem in der "staden Zeit" mehr an der Handarbeit zu versuchen. Speziell das Nähen reizt mich und ich möchte gern einige Sachen ausprobieren.

Schon im letzten Jahr hab ich immer wieder mit dem Gedanken gespielt, mir eine Nähmaschine zu kaufen, habe zig Angebote in den Discounter-Prospekten in Betracht gezogen und dann doch wieder verworfen. Die Meinungen gehen ja oft so weit auseinander wie die Preisspanne groß ist!

Letzte Woche hab ich mich dann mal wirklich aktiv hingesetzt und recherchiert. Es sollte eine einigermaßen preisgünstige, zuverlässige, robuste Nähmaschine sein, die für Einsteiger geeignet ist - aber eben auch kein schrottiges Billigteil, das dann versagt, wenn man irgendwann mal etwas fortgeschrittenere Projekte angehen will.

Für mich war die Seite testberichte.de recht hilfreich für die grobe Orientierung. Darauf aufbauend habe ich die Erfahrungsberichte zu meinen Favoriten im Internet genauer studiert. Letztendlich lief es auf die W6 N1615 der Firma Wertarbeit hinaus. Für mich war sie im Preis-Leistungs-Verhältnis das mit Abstand attraktivste Gerät. Mit 10 Jahren Garantie, Metallbauteilen an Stellen, wo andere Hersteller mittlerweile Plastik verwenden und sehr vielen äußerst positiven Erfahrungsberichten zur Maschine, der Zuverlässigkeit und zum Service. Die Tatsache, dass sie Amazon-Bestseller bei den Nähmaschinen ist, spricht auch deutlich für die W6 N1615. Bestellt hab ich sie trotzdem direkt beim Hersteller, da ich Amazon bzw. seine Mitarbeiterpolitik in Zukunft weniger unterstützen möchte. Da nehm ich in dem Fall dann auch gern mal 10 Euro mehr in die Hand.

Gestern habe ich meine Nähmaschine dann bekommen. Ich konnte sie noch nicht ausprobieren, aber sie macht optisch und haptisch wirklich einen guten ersten Eindruck. Sie ist schlicht, kompakt und robust, ohne klobig oder grobschlächtig zu wirken. Was ich u.a. besonders toll finde, ist die deutsche Beschriftung. Das ist sicher kein Auswahlkriterium, aber in einem Deutschland, in dem man ja fast für alles nur noch englische Bezeichnungen verwendet, gefällt mir das tatsächlich ausgesprochen gut!

Meine Nähmaschine ist da! | W6 N1615

Meine Nähmaschine ist da! | W6 N1615

Jetzt gilt es, das gute Stück auch mal auf die Probe zu stellen. Ich werde euch auf dem Laufenden halten, wie sich meine W6 N1615 so bewährt! (Und wie ich mich in Sachen Näherei so bewähre!)

Wenn jemand tolle Näh-Ideen oder schöne Schnittmuster hat, immer gerne her damit! Ich freu mich über Input, Ratschläge und Hilfe! Nur bitte erst mal anfängertauglich! :)

Meine Nähmaschine ist da! | W6 N1615

Einen schönen Abend wünscht euch

Claudi
Mrs. Always Right

Montag, 27. Oktober 2014

Herbst-Deko

Nach einigen wunderbaren Spätsommer- und Herbst-Wochen zeigt sich Ende Oktober jetzt auch die graue, trübe und kalte Seite dieser Jahreszeit. Passend zur Umstellung auf die Winterzeit kommen nun auch die entsprechenden Temperaturen durch.

Gestern hat sich bei uns aber die Sonne noch einmal durchgekämpft und so habe ich die Gelegenheit genutzt, noch ein paar Ideen für Herbst-Deko umzusetzen, für die ich offen gesagt ja eh schon reichlich spät dran bin. Aber die letzten drei Wochen haben mir leider nicht so viel Zeit für Kreativität gelassen.

Den ausgehöhlten und beleuchteten Kürbis kennt jeder. Sieht ja auch schick aus. Aber ich habe neulich eine andere Kürbis-Idee gesehen, die mir sofort richtig gut gefallen hat und die ich auch ausprobieren wollte: Einen bepflanzten Kürbis. Dafür eignet sich natürlich auch der normale Schnitzkürbis am Besten, denn er ist innen ja schon von selbst so gut wie hohl, also kein mühevolles Auskratzen. Und an den vielen Kürbis-Ständen entlang der Landstraßen gibt es ihn in allen möglichen verschiedenen Größen und Formen. Mit einer Konifere, zwei Winterheiden und zwei herbstlichen Bändern wird der Kürbis zum schmucken Blumentopf. Das Bild ist leider eine Katastrophe, da ich aus akutem Termindruck dann eigentlich nur schnell knipsen konnte und keine Zeit für hübsches "Anrichten" blieb. Meine Fotografenehre verbietet mir eigentlich, ein solches Bild überhaupt hochzuladen, aber ich habe leider kein besseres von meinem Pflanzen-Kürbis. Ich hoffe, es kommt trotzdem raus, wie schön das eigentlich aussieht.

Herbst-Deko | Ausgehölter und bepflanzter Kürbis


Auch einen alten Korb, der innen mit einer Kunststoffverkleidung versehen ist, habe ich noch bepflanzt. Natürlich habe ich mit einem dicken Nagel erst noch Löcher in den Boden gemacht, damit das überschüssige Wasser abfließen kann und mir das Ganze nicht zu faulen anfängt. Da mir dir gute Blumenerde für so viel Füll-Volumen zu schade/teuer ist, habe ich den unteren Bereich mit der restlichen Erde unserer Tomaten-Kübel aufgefüllt. Die hatten wir noch nicht alle entsorgt, was in diesem Fall sehr praktisch war.

Herbst-Deko | Bepflanzter Einkaufskorb

Eine dekorative und auch Vogel-freundliche Idee ist das Apfel-Mobile, das wirklich einfach zu machen ist. Korrigiere: Es ist einfach zu machen, wenn Mr. Right sich erbarmt und mir durch die Äste schnell jeweils ein Löchlein bohrt, weil meine tolle Idee "Das geht bestimmt auch ganz einfach mit einem Nagel" sich leider als doch nicht ganz so toll entpuppt. In die Äpfel am Besten auch ein Loch vorbohren. Das geht aber tatsächlich mit einem ausreichend langen Nagel ganz gut. Dann auf einen Draht - vielleicht einen etwas dickeren als der von mir verwendete Blumendraht - abwechselnd Äste und Äpfel auffädeln und am Baum befestigen. Mir gefällt es ganz wunderbar und die Vögel werden sich sicher auch freuen, wenn es mit der Futtersuche schwieriger wird und sie hier eine fruchtige Anflugstation haben.

Herbst-Deko | DIY Apfel-Mobile im Apfelbaum

Und zum Schluss noch meinen Türkranz, den ich schon vorletzte Woche gemacht habe und auf den ich durchaus ein bisschen stolz bin, weil es mein erster selbstgebundener Kranz ist. Wir haben in verschiedenen Deko-Pflanzkombinationen auch Efeu, der dieses Jahr ziemlich an Länge zugelegt hat. Den habe ich ordentlich gestutzt und mit den Ranken den Kranz eingebunden. Mit der Heißklebepistole wurden Kastanien und Hagebutten befestigt und das ganze mit einer Schleife aus rotem Jute-Band und einer Aufhängung aus Natur-Bast versehen. Ich finde, das Ergebnis kann sich sehen lassen.

Herbst-Deko | DIY Türkranz mit Efeu, Hagebutten und Kastanien

Ich hatte und habe eigentlich noch einige andere herbstliche Deko-Ideen für drinnen und draußen, aber ich weiß nicht, ob ich die Zeit finde, bevor es schon wieder an die Winter-Deko geht... Aber dann hebe ich mir die Ideen einfach für nächsten Jahr auf! Das schöne an den Jahreszeiten ist, dass es sie jedes Jahr immer wieder gibt! :)

In diesem Sinne einen guten Start in die Woche - vor allem für die Glücklichen, die eine Woche Herbstferien genießen dürfen! Ein bisschen neidisch bin ich ja schon! :)

Claudi
Mrs. Always Right